Band 22 – Das Geisterschiff

Enzo, Lisa, Georg und Ingo werden auf die Ostseeinsel Rügen eingeladen, um die Sommerferien in einem Ferienhäuschen am Meer zu verbringen. Ein Zeitungsartikel über ein Geisterschiff, das in dieser Gegend angeblich gesichtet wurde, erweckt ihre Aufmerksamkeit. Ein Geisterschiff? Wer glaubt denn so etwas? Die Kinderdetektive jedenfalls nicht. Zumindest so lange, bis sie selbst Zeugen dieses Spuks werden. Als IGEL-Team gehen sie der Sache nach, woraus sich wieder einmal ein großes Abenteuer entwickelt.

 

Zum Shop

 

Zur XXL Leseprobe


Leseprobe

Die Reise im Zug

Gemächlich rollte ein Zug in den Mittagstunden über die Schienen, die sich durch sonnenbeschienene, prächtig grüne Wiesen, Wälder und Felder gen Norden von Deutschland erstreckten. Ein Mädchen und drei Jungen saßen voller Vorfreude in einem Zugabteil und schauten verträumt in die vorbeiziehende Landschaft. Am oberen Fensterrand, der eine handbreit offen war, drang angenehm warme Luft herein, die nach frischem Gras und Wildkräutern duftete.

»Ich kann es kaum glauben, dass wir die Sommerferien auf der Insel Rügen verbringen werden«, sagte der schwarz gelockte, mollige Enzo. »Hoffentlich ist das Essen dort gut.«

»Das ist typisch für dich, Enzo. Immerzu denkst du nur ans Essen«, neckte die blonde Lisa.

Ingo rückte seine Brille zurecht. »Ich bin mir sicher, das Essen ist gut. Warum sollte es nicht gut sein? Schließlich ist das ein Touristenparadies. Rügen ist übrigens die größte Insel von Deutschland und liegt an der Ostsee.«

»Der Ort Glowe, in dem wir unsere Ferien verbringen, liegt direkt am Meer«, sagte der große Georg, der mit seinen dreizehn Jahren wie ein Neunzehnjähriger aussah. »Folglich gibt es dort wahrscheinlich hauptsächlich Fisch zu essen, oder?«

Lisa legte ihren blonden Pferdeschwanz nach vorne über die Schulter und lehnte sich im Sitz zurück. »Ich mag Fisch, und solange sie aus einer Züchtung stammen, wird der Fischbestand in den Meeren auch nicht bedroht. Deshalb spräche nichts dagegen, Fisch zu essen.«

»Ich mag auch Fisch, besonders Fischstäbchen«, erwiderte Enzo. »Aber ich mag auch andere Sachen.«

»Das brauchst du uns nicht zu sagen«, erwiderte Lisa amüsiert. »Das wissen wir.«

Georg rekelte sich stöhnend auf dem Sitz herum und streckte seine langen Beine aus. »Ich kann kaum noch sitzen. Wie lange werden wir noch unterwegs sein?«

Ingo zog einen Notizblock aus seiner Gesäßtasche und rückte seine Brille zurecht. »Von Bad Bergzabern bis zur Stadt Bergen auf der Insel Rügen sind es vierzehn Stunden. Dazu kommen noch mal fünfundzwanzig Minuten, die wir von Bergen bis zum Zielort Glowe mit dem Auto brauchen. Es sind insgesamt ungefähr neunhundertfünfzig bis tausend Kilometer.«

Lisa schaute auf ihre Armbanduhr. »Mehr als die Hälfte haben wir ja bereits hinter uns gebracht. Das bedeutet, wir sind noch sieben Stunden unterwegs.«

Enzo zuckte mit den Schultern. »Und wenn schon? Im Zug ist es sehr bequem. Ich finde es übrigens unglaublich, dass uns eine ehemalige Schulfreundin eurer Mutter einfach so eingeladen hat. Wir kennen sie doch gar nicht?!«

»Ja«, bestätigte Georg. »Und ich finde es auch unglaublich, dass wir vorreisen dürfen, obwohl unsere Eltern erst in einer Woche nachkommen. Das zeigt, wie sehr sie uns vertrauen.«

»Natürlich vertrauen sie uns. Wie heißt diese Schulfreundin noch mal?«, erkundigte sich Lisa.

»Annemarie«, antwortete Ingo. »Ich hatte noch nie von ihr gehört, aber Mama hatte anscheinend mit ihr ständigen Kontakt. Sie schickten sich womöglich die ganzen Jahre über E-Mails und Fotos zu.«

»Gut für uns«, erwiderte Georg. »So können wir wenigstens bei ihr die Ferien verbringen, oder besser gesagt: Wir dürfen kostenlos in einem ihrer Ferienbungalows wohnen, die sie normalerweise an Touristen vermietet.«

»Ein Ferienbungalow?«, wiederholte Enzo entsetzt. »Davon wusste ich gar nichts?! Heißt das, wir müssen uns selbst verpflegen?«

»Ach so, ja. Damit könntest du recht haben, Enzo«, dämmerte es Ingo. »Daran hatte ich ja gar nicht gedacht. Bungalows werden hauptsächlich an Selbstversorger vermietet. Wer verpflegt werden will, muss in ein Hotel ziehen.«

Lisa kicherte schadenfroh. »Hiermit wäre deine Frage nach gutem Essen wohl beantwortet, Enzo.«

Enzo zuckte gleichgültig mit den Schultern. »Wen juckt es? Dann kochen wir eben selbst. Das ist auch gut. So können wir uns wenigstens aussuchen, was wir essen wollen. Zudem können wir sicher sein, dass das Essen hervorragend schmeckt und einwandfrei sein wird.«

»So ist es, Enzo«, meinte Georg. »Außerdem kannst du dabei für deine spätere Zukunft als Gourmetkoch üben. Das ist äußerst wichtig.«

»Ach ja? Wie trainierst du als zukünftiger Pilot, wenn es angeblich so enorm wichtig ist, für seinen späteren Beruf zu üben?«, hakte Enzo kritisch nach.

Lisa lachte auf. »Georg spielt mit seinen Modellflugzeugen, mit denen er sein ganzes Zimmer zugestellt und zugehängt hat.«

»Genau«, erwiderte Georg erheitert. »Du, Lisa, als künftige Tierärztin kannst dich auch nicht vorbereiten. Da hat es Ingo als künftiger Wissenschaftler viel einfacher.«

»Selbstverständlich könnt ihr euch vorbereiten. Wozu gibt es denn Bücher?«, wies Ingo hin. »Dennoch habe ich es wirklich einfacher, und wo ihr gerade davon redet …« Hurtig kramte er etwas aus seinem Rucksack aus. »Hier! Ich habe für jeden von euch eine Sternenkarte mitgebracht.« Er teilte die Karten an Enzo, Lisa und Georg aus.

»Eine Sternenkarte? «, war Lisa verblüfft. »Was sollen wir damit anfangen? Und wie funktioniert das überhaupt?«

»Am Meer ist die Luft viel sauberer und klarer als auf dem Land. Dadurch kann man die Sterne viel deutlicher sehen. Deshalb dachte ich mir, wir sollten diese tolle Gelegenheit zur Sternenkunde nutzen«, erklärte Ingo. »Die Karten funktionieren ganz einfach. Ihr müsst einfach das Datum und die Uhrzeit am Rand der Karte einstellen und schon wird im Sternenfenster exakt der Ausschnitt mit den Sternbildern angezeigt, die gerade am Nachthimmel zu sehen sind. Klingt das für euch überhaupt interessant? Falls nicht, dann …«

»Doch! Das klingt sehr interessant«, zeigte Enzo Interesse.

»Ich finde es auch interessant«, erwiderte Lisa. »Schließlich gehören die Sterne zu unserer Welt und es ist unsere Pflicht, uns damit zu befassen.«

Georg nickte. »Das sehe ich genauso. Es kann nie schaden, sich neues Wissen anzueignen.«

»Es ist auch interessant«, versicherte Ingo. »Aber die Sternenkarten werden wir wahrscheinlich erst morgen Nacht testen, weil es bei unserer Ankunft in Glowe zu spät sein wird. Denn bis wir gekocht, gegessen, uns frisch gemacht und unsere Sachen ausgepackt haben, ist es bestimmt bereits Schlafenszeit. Zudem sind wir gewiss zu unkonzentriert und müde, nach einer so langen Reise.«

»Genauso ist es auch. Vielen Dank für die Sternenkarte«, freute sich Enzo. »Woher hast du die?«

»Ich habe sie aus dem Internet ausgedruckt, ausgeschnitten und mit dem Bügeleisen und einem Geschirrhandtuch in Laminierfolie gebügelt«, antwortete Ingo stolz.

Lisa musterte die Sternenkarte und nickte respektvoll. »Das ist dir sehr gut gelungen. Ich dachte, die wären gekauft. Dankeschön.«

»Gute Arbeit«, lobte Georg. »Vielen Dank für die Karte.«

Ingo winkte ab. »Keine Ursache, Leute. Ich freue mich über euer Interesse und bin sehr froh, dass ihr mich bei der Sternenkunde begleiten werdet. Alleine wäre es nur halb so schön.«

 

 

 

 

 

Ein amüsanter Zeitungsartikel

Stunden waren inzwischen vergangen und die Kinder saßen noch immer im Zug, der in Richtung Norden fuhr.

Ingo wühlte in der seitlichen Sitzablage herum und zog eine Zeitung hervor. »He Klasse. Die ist von Rügen und sie ist von gestern, also noch ziemlich aktuell. Anscheinend hatte sie jemand bei der Fahrt in den Süden in die Ablage gesteckt und vergessen. Ich bin echt ein Glückspilz.«

»So hast du wenigstens was zu lesen«, erwiderte Lisa. »Du hättest deinen E-Reader nicht im Koffer verstauen sollen. Es ist richtig ungewohnt heute, dich die ganze Zeit nicht lesen zu sehen.«

»Ja, das ist wahr«, bedauerte Ingo. »Das war ein großer Fehler. Nächstes Mal nehme ich meinen Reader im Handgepäck mit, damit ich ihn gleich griffbereit habe. Ich hatte überlegt, meinen Koffer auszuräumen und meinen Reader zu suchen. Das ist mir aber jetzt zu viel Arbeit. Auch möchte ich ungern meine ganze Wäsche hier auf die Sitze packen, wo Tausende fremder Menschen gesessen hatten.«

»Genau, Ingo«, wurde Georg sarkastisch. »Garantiert würdest du dich mit einer tropischen Krankheit anstecken.«

»Ich verstehe Ingo sehr gut«, zeigte Enzo Verständnis. »Man kann nie vorsichtig genug sein und sollte sich und seine Gesundheit keinen unnötigen Gefahren aussetzen.«

»Puh!«, klang Lisa erleichtert. »Soll das heißen, du wirst das Kochen nicht übernehmen?« Georg und Ingo schmunzelten.

»Du wirst dich wundern«, erwiderte Enzo selbstbewusst. »Ich werde so gut kochen, du wirst mir auf der Stelle einen Heiratsantrag machen. Leider wirst du aber Pech haben, weil ich deinen Antrag eiskalt ablehnen werde.«

»Ach ja? Nimm das! Das kannst du bestimmt nicht ablehnen.« Lisas Faust landete auf Enzos Oberarm, worauf alle lachten.

»Hey, hört euch mal das an!«, lachte Ingo und las aus der Zeitung vor: »Geisterschiff gesichtet. Am Freitagabend kamen auf dem Polizeirevier der Stadt Bergen zwei verängstigte Touristen, etwa Mitte 20, an. Das junge Paar berichtete davon, ein Geisterschiff gesehen zu haben. Die Polizei nahm bei den jungen Leuten starken Alkoholgeruch wahr. Der anschließende Alkoholtest ergab bei der Frau einen Wert von 1,5 Promille und bei dem Mann 1,8 Promille. Die Polizei geht davon aus, dass das Paar Reflexionen des Mondes auf der Wasseroberfläche, aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes, irrtümlicherweise für ein Schiff gehalten haben könnte. Als der Mond hinter Wolken verschwand, waren auch die Reflexionen nicht mehr sichtbar, worauf das Paar glaubte, das Schiff hätte sich in Luft aufgelöst.«

»Witzig«, amüsierte sich Georg. »Die waren besoffen. Sahen sie auf dem Schiff vielleicht auch rosa Elefanten?«

Enzo lachte. »Es ist lustig, dass sie betrunken zur Polizei gegangen sind. Das ist ihnen im Nachhinein bestimmt sehr peinlich.«

»Darüber macht man keine Späße«, rügte Lisa. »Die Sache hat zwar eine gewisse Komik, aber Alkoholsucht ist ein ernstzunehmendes Problem.«

»Das wissen wir auch, Lisa«, erwiderte Enzo. »Dennoch ist diese Aktion mit dem Geisterschiff sehr lustig.«

»Es ist richtig lustig«, lachte Ingo.

Zu diesem Zeitpunkt ahnten sie noch nicht, dass ihnen bald das Lachen bezüglich des Geisterschiffes gehörig vergehen wird. Die Kinder lehnten sich in ihre Sitze zurück, verstummten und versanken in ihren Gedanken, während die Stunden vergingen und der Zug seinem Ziel näherkam.

Zwischendurch überkam Enzo eine Heißhungerattacke. Zum Glück hatte Ingo für Enzo immer genügend Müsliriegel dabei, weil er für seine Hungerattacken bekannt war. Ingo gab Enzo einem Müsliriegel, den er verschlang, womit die Hungerattacke beseitigt war. Selbst hätte Enzo die Müsliriegel nicht mitnehmen können, da er zu gierig war und sie alle auf einmal aufgegessen hätte. Darum war Ingo sozusagen der Wächter von Enzos Müsliriegel.

 

 

 

 

 

Ankunft im Ferienhaus

Seit um sieben Uhr am Morgen waren die Kinder bereits im Zug unterwegs und waren nach vierzehn Stunden so gegen neun Uhr am Abend fast am Ziel angekommen. Der Zug fuhr vom Festland über den Damm auf die Insel Rügen und traf bald in der Stadt Bergen am Hauptbahnhof ein. Eine Frau mit langen, schwarzen Haaren stand wartend am Gleis. Sie war etwa im selben Alter wie die Mutter der Seiferts, die 37 Jahre war.

Lisa entdeckte die Frau zuerst und zeigte aufgeregt zum Bahngleis. »Das muss die ehemalige Klassenkameradin unserer Mutter sein.«

»Seid ihr die Kinder von Doris Seifert?«, fragte die Dame. »Ich bin Annemarie.«

»Wir sind nicht alle die Kinder der Seiferts«, stellte Georg klar. »Das ist mein Bruder Ingo und meine Schwester Lisa, ich bin Georg Seifert«, stellte er sich und seine Geschwister vor, dann zeigte er auf Enzo. »Und das ist unser bester Freund Enzo. Er gehört so gut wie zur Familie.«

Nacheinander reichten die Kinder der Frau zur Begrüßung die Hand. Die Gastgeberin sah Georg, der sie um einen Kopf überragte, verwundert und zugleich nachdenklich an. »Hat Doris bereits einen so großen Sohn?«

Georg lächelte. »Ja, ich bin aber erst dreizehn, auch wenn ich wie neunzehn aussehe. Ich werde oft älter geschätzt, als ich bin.«

»Das glaube ich sofort«, schien Annemarie fasziniert. »Du bist wirklich sehr groß für dein Alter.«

»Er sagt immer, es käme vom gesunden Essen. Glauben Sie ihm kein Wort«, scherzte Enzo. »Wenn er vom Essen so groß geworden wäre, müsste ich zehn Meter groß sein.«

»Enzo hat absolut recht. Mindestens zehn Meter«, alberte Ingo, worauf Enzo, Georg und Lisa lachten.

Die Frau erwiderte das Lächeln der Kinder. »Ihr könnt mich Annemarie nennen und DU sagen«, bot sie an, während sie ihre jungen Gäste zu ihrem Auto auf dem Parkplatz führte.

»Eure Eltern und ich, wir haben vergessen zu besprechen, wie wir das mit der Verpflegung machen werden, bis sie nächste Woche kommen. Ich bin mir nicht sicher …«

»Das ist überhaupt kein Problem, Annemarie«, fiel Enzo der Gastgeberin ins Wort. »Wir werden selbst kochen.«

»Oh das ist gut. Das ist sogar sehr gut. In der Sommerzeit sind nämlich alle Bungalows vermietet und ich habe sehr viel zu tun. Betten beziehen, Bettwäsche und Handtücher waschen, und was eben so anfällt, wenn man Gästehäuser betreibt.«

Die Gastgeberin und die Kinder luden das Gepäck ins Auto, stiegen ein und fuhren los. Die Straße zog sich die nächste habe Stunde durch die hügelige Landschaft, die in der Abendsonne lange Schatten warf. Zur einen Seite lagen saftig grüne Wiesen und zur anderen Seite erstreckten sich kilometerweit leuchtend rote Mohnfelder.

»Die knallroten Felder sehen echt klasse aus«, war Lisa begeistert. »Sieht es hier immer so schön aus, Annemarie?«

Die Frau schüttelte den Kopf. »Der Mohn blüht vom Frühling bis zum Spätsommer. Im Frühling blüht der Raps. Die sonnengelben Rapsfelder sehen noch viel schöner aus als der Mohn.«

Sie durchfuhren schattige Wälder, Obstwiesen und üppig grüne Felder, bis sie im Ort Glowe ankamen. Zu beiden Seiten der Straße standen mehrstöckige, pastellfarbene Flachdachgebäude, aber ab und zu stach eines der Häuser farblich durch seinen zitronengelben, ziegelroten oder ozeanblauen Anstrich hervor. Sie bogen in eine Seitenstraße ab und fuhren diese bis zum letzten Haus durch. Annemarie parkte den Wagen vor einer Wiese mit Obstbäumen.

»Was machen wir hier?«, wunderte sich Georg. »Das letzte Haus war da hinten.«

»Wir müssen bestimmt auf der Wiese schlafen«, scherzte Enzo.

»Nicht ganz. Folgt mir einfach!«, antwortete Annemarie erheitert.

Sie stieg aus und half den Kindern mit ihrem Gepäck, welches sie über einen schmalen Weg schleppten, der über die Wiese führte. Erst nach etwa hundert Metern sahen sie die Ferienanlage, die aus mehreren einstöckigen Häuschen bestand, deren Dächer mit strohähnlichem Material bedeckt waren.

»Oh wie schön. Das sieht aus wie Lebkuchenhäuschen und alle Häuser haben ein Strohdach?!«, kommentierte Lisa.

»Das ist Schilf und kein Stroh«, klärte Ingo auf. »Man nennt es Reet und deshalb heißt es Reetdach und nicht Strohdach. Das hatte ich bei meinen Recherchen über Rügen im Internet gelesen.«